Systemische Familientherapie

Das vorrangige Ziel ist die Entwicklung einer tragfähigen und zukunftsorientierten (symptomfreien) Beziehung zwischen Eltern und Kindern.

 

Mit älteren Jugendlichen, Eltern und Familien  arbeiten wir methodisch entsprechend unserer  systemischen familientherapeutischen Ausrichtung mit gemeinsam gestalteter analytischer Biographiearbeit.

 

Aus unserer Sicht ist eine “problemlösende” Arbeit mit allen Beteiligten der Familie notwendig, insbesondere mit den primären Bezugspersonen. Eine pädagogische Hilfe die sich ausschließlich auf das “Symptomkind” ausrichtet, kann keine ausreichende Veränderung der familiären Beziehungsstrukturen erwirken.


Mittels einer lösungsorientierten systemischen Arbeitsweise wollen wir mit dem Jugendlichen oder mit den Eltern die Familienstrukturen reflektieren um neue Sichtweisen und vorhandene Ressourcen für veränderte Handlungsstrategien zu erarbeiten.


Ausgangspunkt ist die eigene Identifikation der Eltern mit ihrer Rolle als Vater/ Mann oder Mutter/ Frau. Die Entwicklung weiterer Ressourcen durch die eigenen familiären Wurzeln wird ermöglicht, unbewusste negative Blockaden können abgebaut werden. Damit ergibt sich eine selbstbestimmte bewusste Identifikation mit der Rolle als Vater oder Mutter, die auch veränderte Handlungskompetenzen für eine positive Eltern-Kind-Beziehung beinhalten kann.


Die systemisch therapeutische Elternberatung ermöglicht Familien mit mehreren Kindern, die ganz oder teilweise im Familienverband miteinander leben, eine pädagogische Hilfe, von deren Zielsetzung die ganze Familie profitiert.


Im Einzelfall wird nicht immer ein Zusammenleben in der Familie möglich sein, aber die Entwicklung von positiven tragfähigen Familienbeziehungen, die auch nach Beendigung der Maßnahme stabil bleiben, kann erreicht werden.

 

In der Entwicklung einer “Doppelten Hilfeplanung”, ergeben sich für Eltern und Kind zwei unterschiedliche Hilfeplanungen.

 

Sofern die Rahmenbedingungen es zulassen, bieten wir den Eltern im Rahmen der “doppelten Hilfeplanung” eine familientherapeutische Beratung an.

Die Kosten dafür werden dem zuständigen Jugendamt extern zum stationären Betreuungsentgeld in Rechnung gestellt.

 

Unsere systemische Ausrichtung bezieht sich auf den Ansatz von Helmut Johnson  www.Institut-Johnson.de