Methodischen Grundlagen

Wir arbeiten mit Inhalten aus heilpädagogischen, psychologischen, systemischen und gestaltpädagogischen Ansätzen.

 

Betreuungsplanung: Informationen über die Syptomgeschichte, die Lebensgeschichte, die Biographie, die familienhistorischen Daten (Genogramm) sowie zur aktuellen Situation werden analysiert und zu einer lösungsoreintierten Hypothese ausgewertet. Daraus entwickelt sich die individuelle Hilfeplanung für den Klienten oder die “Doppelte Hilfeplanung” für eine zusätzliche familientherapeutische Elternarbeit.

 

Bezugsbetreuung: Die Basis bildet eine Beziehungsebene, die Akzeptanz, Echtheit, Verlässlichkeit und Vertrauen anbietet und im Umgang miteinander entwickelt. Damit sind Rahmenbedingungen für eine intensive Zusammenarbeit gegeben.

 

Gestaltpädagogische Interventionen zur Wahrnehmung von Denken, Fühlen und Handeln in der heutigen Realität werden angeboten. Die Reflektion von Erkenntnissen und emotionalen Erlebnissen der eigenen Vergangenheit im Bezug zur Gegenwart können dadurch entwickelt und gefördert werden. Das eigene Handeln wird erklärbar.

 

Positive Bestärkung ermöglicht die Nutzung eigener Ressourcen und die Stabilisierung innerhalb der Persönlichkeitsentwicklung.

 

Anleitung, Beratung und praktische Hilfe im lebenspraktischen Bereich fördern eigene Handlungskompetenzen und die Ich-Stärkung. Handlungsfreiräume und deren Grenzen sowie sich daraus ergebende Interventionen werden im Dialog durch einen verständlichen Handlungshintergrund deutlich gemacht.

 

Familientherapeutischer Ansatz: Die eigene Identität wird über Informationen , neue Erkenntnisse und andere Sichtweisen aus den unterschiedlichen Familiensystemen von Vater und Mutter neu erarbeitet. Dies geschieht über die ressourcenorientierte Betrachtung der historischen Familienstrukturen und  Lebensweisen, die Rekonstruktion von Biographien zurückliegender Generationen. Die Wertschätzung von Familienmitgliedern ermöglicht die Weiterentwicklung von eigenen Fähigkeiten und Stärken aus dem  sozialen Erbe. Neue Sichtweisen können gewonnen werden und in die realen Beziehungsstrukturen einfließen. Ein wichtiger Bestandteil ist die Arbeit mit Familienfotos.